Von Hamburg auf die Balearen - SYSTEM Detectives privados en Palma de Mallorca kommen operativ zum Einsatz!
Buxtehude, die beschauliche nordniedersächsische Stadt im Landkreis Stade, wird von Berufsdetektiven der SYSTEM Detektei nicht selten bei mobilen Observationen im Raum Hamburg frequentiert. Mit Erteilung eines Privatauftrages wurden Ermittlerinnen und Ermittler des Hauses Detektiv SYSTEM Detektei für einen Einsatz direkt im Buxtehuder Stadtgebiet engagiert, der wieder einmal bestätigte: „Erfahrene Detektive sollten im operativen Dienst auf alle Eventualitäten vorbereitet sein!“.
Jens Appen (Name geändert) bewohnt mit seiner Familie in Buxtehude ein stattliches Anwesen im Gewerbegebiet "nördlich des Alten Postweges" (lokale Angaben geändert). Auf dem Grundstücksareal betreibt Appen in zweiter Generation sehr erfolgreich einen Stahlbaubetrieb. Das Unternehmen, in den sechziger Jahren vom Vater gegründet, hat sich auf Edelstahlkonstruktionen spezialisiert, die vornehmlich innenarchitektonisch beim Neu-, Aus- und Umbau von Villen in Hamburg, Eigenheimen im Hamburger Umland sowie beispielsweise im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen und der Ausstattung von Lofts bspw. in der Speicherstadt Hamburg zur Anwendung kommen. Darüber hinaus hat sich das renommierte Familienunternehmen Appen auch in ganz Norddeutschland einen hervorragenden Namen gemacht, so dass nicht selten Auftraggeber, zum Beispiel aus Hamburg-Blankenese im Bezirk Altona, Rosengarten im Landkreis Harburg oder Buchholz in der Nordheide, ihre Zweit- und/oder Ferienhäuser auf Sylt, in Sankt Peter-Ording, auf Fehmarn oder Timmendorfer Strand, mit eben diesen hochwertigen und praktisch unvergänglichen Sonderanfertigungen aus V-Stahl aufwerten lassen.
Vor Jahren schon hing der Haussegen der Appens schief. Der einzige Sohn der Familie war nach dem Abitur und der Ableistung seines Grundwehrdienstes bei der Bundeswehr in Rendsburg, zum Studium der Betriebswirtschaftslehre ins Ausland nach Helsinki in Finnland gegangen. Mit der neuen Situation des scheinbar leeren Hauses, kam Jens A. kaum zurecht. Der Sohn fehlte als Freund, Gesprächspartner und Aufgabe. Zudem befand sich J.A. mit seinen Ende vierzig Jahren in einer, für diesen Lebensabschnitt nicht unüblichen Phase der so genannten Midlife Crisis (Mittlebenskrise), was die eheliche Beziehung zu Frau Meike zusätzlich verkomplizierte. Seinerzeit stürzte sich Appen in eine verhängnisvolle Abhängigkeit zum Glücksspiel. Immer wieder nutzte er seine regelmäßigen Aufenthalte in Hamburg, um der dortigen Spielbank einen Besuch abzustatten. Bis er sich schließlich freiwillig einer psychologischen Beratungs-Therapie unterzog, hatte Jens A. ein wahres Vermögen sprichwörtlich verzockt, das selbst das grundsolide, in Jahrzehnten erwirtschaftete Familiekapital, ins wanken brachte.
Nun war wieder eine kritische Situation entstanden. Sohn Lars hatte sein Auslandsstudium in Finnland mit Erfolg abgeschlossen. Für Vater Jens stand fest, dass Lars als Nachfolgegeneration perspektivisch seine berufliche Zukunft im niedersächsischen Edelstahlbauunternehmen sehen würde. Die bittere Wahrheit war ernüchternd. Lars A. lernte während des Studiums in Finnland eine Mitkommilitonin kennen- und lieben. Die rassige Russin, Tochter einer neureichen Industriellenfamilie aus Sankt Petersburg (Са́нкт-Петербу́рг), holte den jungen Deutschen Betriebswirtschaftler in den, auch international agierenden, väterlichen Betrieb nach Kolpino (Колпино), der 144.000-Einwohnerstadt in Nordwestrussland, Nähe St. Petersburg (früher Leningrad/Ленинград). Von hier unternimmt Jens Appen mit seiner russischen Freundin nun dienstliche Reisen auf der Halbinsel Kola im Oblast Murmansk (Му́рманск), nach Archangelsk (Архангельск) und Sewerodwinsk (Северодви́нск) am Weißen Meer (Бе́лое мо́ре) sowie bspw. nach Petrosawodsk (Петрозаводск) entlang der Murmanbahn im Auftrag des russischen Unternehmens „Oktober-Eisenbahn“ (Oktjabrskaja schelesnaja doroga/Октя́брьская желе́зная доро́га), das als Kunde vom väterlichen Unternehmen in Kolpino betreut wird.
Immer öfter bleibt Jens Appen neuerlich im Rahmen seiner Fahrten zur Kundenbetreuung von Hamburg-Mitte über Hamburg-Harburg bis Hamburg-Altona und Lemsahl-Mellingstedt im Bezirk Wandsbek – seiner Frau Meike fern. Er findet die fadenscheinigsten Ausreden, um beim morgendlichen gemeinsamen Frühstück, sein Eintreffen in den späten Nachtstunden zu begründen. Einmal wäre er verpflichtet gewesen, an einem Geschäftsessen teilzunehmen – ein anderes Mal stottert er sich etwas von unvorhergesehenen Korrekturmaßnahmen wegen Mängeln der gelieferten Edelstahltreppengeländer oder V-Stahl-Außenumzäunungen, beispielsweise am Villengrundstück in Hamburg-Othmarschen zusammen. Seltsam ist nur, dass die Handwerkerinnen und Handwerker des Außendienstmontagetrupps nach Befragung von Meike Appen, partout nichts von solchen Beanstandungen wissen. Die Bombe platzte förmlich, als der Steuerberater des Unternehmens Appen, ein alter Haase seines Fachs, der seinerzeit schon Appen Senior betreute, Frau Meike A. auf die Seite nahm, um mit ihr konspirativ an Jens A. vorbei, über gewisse Differenzen in der Buchführung zu sprechen.
Tage später – Herr Appen kündigte seiner Frau eine mehrtägige Dienstreise an. Angeblich würde er für eine Investorengruppe aus Schleswig-Holstein nach Mecklenburg-Vorpommern reisen, um hier direkt vor Ort, an der Planung der Innenausstattung eines edlen Feriendomizils im Ostseeheilbad Zingst auf Fischland-Darß-Zingst, Nähe Ribnitz-Damgarten, mitzuwirken. „Ein wichtiger Auftrag, den wir uns keinesfalls entgehen lassen können. Du weißt, die ostdeutsche Konkurrenz schläft nicht und hat neben hervorragender Qualität auch sehr attraktive Preise zu bieten!“ – versucht Jens seiner Frau Meike die Abwesenheit zu erklären. „Wer sind denn diese schleswig-holsteinischen Investoren? Haben wir die in unserem Auftraggeberbestand?“ – fragt seine Frau misstrauisch nach. „Die, die habe ich letztens, als es in Hamburg wieder etwas länger wurde, bei einem geschäftlichen Meeting neu akquiriert. Ist doch super, oder?“. Frau Meike A. kennt ihren Ehemann nur zu gut und spürt, wenn etwas faul ist und er nicht die Wahrheit sagt. Dies war hier definitiv der Fall. Ohne große Umschweife sprach Frau A. ihren Mann Jens an, ob es denn etwas zu bereden geben würde. Es sei doch offensichtlich, dass er vor ihr schauspielert. „Mach dir keine Sorgen. Ich zocke halt wieder ein wenig - hatte mich voll und ganz darauf eingestellt und auch gefreut, Lars nach seinem Abschluss bei uns einzuarbeiten. Nun tingelt er durch Russland. Aber ich habe das im Griff - brauche nur etwas Ablenkung!“.
21:30 Uhr
Meike Appen ist wieder allein zu Haus. Sie telefoniert mit ihrer guten Freundin in Hannover. „Suse, sag doch mal bitte, hattest du nicht mit deinem Mann Torsten seinerzeit diese Ehekrise? – du weist, als er mit dieser Kollegin aus Steinhude auf abenteuerlichen Abwegen war. Wie hieß noch diese gute norddeutsche Detektei, die du damals beauftragt hattest und die Torsten inflagranti mit dieser Dirne in Bad Rehburg überführte?“ – „Das ist die System-Detektei. Diese Detektive haben wirklich ganze Arbeit geleistet – unkompliziert – hoch diskret – flexibel und sehr zuverlässig. Schau einfach im Internet nach, die sind deutschlandweit bekannt und aktiv!“.
Am späten Abend wählt Frau Appen die Service-Leitung Detektiv SYSTEM Detektei.
Zu ihrer Überraschung ist selbst zu dieser Stunde das Beratungstelefon des Detektivbüros besetzt, so wie es der 24-Stunden-Service auch verspricht. „Mein Mann wird in zwei Tagen eine mehrtägige Dienstreise nach Nordostdeutschland antreten. Ich habe berechtigte Zweifel, dass hier alles mit rechten Dingen zugeht. Ist es für sie kurzfristig möglich, eine Observation zu organisieren?“. Nach ausführlicher Fachberatung am Telefon, vereinbart Meike Appen mit Detektiv SYSTEM Detektei gleich für den nächsten Vormittag eine persönliche Auftragsbesprechung, aus Gründen der Konspiration direkt in Jork (im Alten Land) im Gastraum eines Restaurants in Neuenschleuse an der Elbe.
Diese persönliche Beratung überzeugt Frau Appen schließlich vollends von der Leistungsfähigkeit der Privatdetektivinnen und Privatdetektive der System-Detektei. Sie fühlt sich nicht nur hoch verantwortungsbewusst betreut, sondern auch bei einem der Leistungsträger der recht spezifischen Branche, mit seinen überlegenen Ermittlungstechnologien richtig angekommen. Meike Appen erteilt an Detektiv SYSTEM Detektei den Auftrag, ihren Ehemann Jens Appen ab Abfahrt vom Firmen- und Wohnsitz in Buxtehude am Folgetag, ununterbrochen zu beobachten, um zweifelsfrei zu dokumentieren, wo und vor allem mit wem er sich tatsächlich während seiner Abwesenheit aufhält. Die Auftraggeberin wird täglich über den Stand der Observationen und Recherchen informiert.
06:00 Uhr | Dienstag | Buxtehude
Die Ermittler(innen) der SYSTEM Detektei beziehen mit drei Einsatzwagen ihre unterschiedlichen Beobachtungspositionen am Wohn- und Gewerbesitz Familie Appen im Industriegebiet "nördlich des Alten Postweges" sowie die verdeckten Bereitschaftspositionen in den angrenzenden Nebenstraßen. Es wird zunächst davon ausgegangen, dass die Zielperson mit seinem Audi A6 Avant eine längere Autobahnfahrt entlang der Ostseeküste von Buxtehude, Seevetal, Hamburg, Hammoor (Kreis Stormarn), vorbei Bad Oldesloe, BAB 20 vorbei Schönberg (Mecklenburg), Grevesmühlen, Wismar, Neukloster-Warin, Bad Doberan, Bad Sülze und Marlow nach Ribnitz-Damgarten, Graal-Müritz, Dierhagen, Wustrow (Fischland), Ahrenshoop, Prerow bis Zingst antreten wird, sollten sich seine, gegenüber der Ehefrau und Auftraggeberin gemachten Angaben, tatsächlich mit der Realität decken. Wie immer voll equipped, sind die Detektivinnen und Detektive der SYSTEM Detektei auch bei diesem Observationsauftrag, für alle Eventualitäten gerüstet.
07:11 Uhr
Der Beobachtungsstandort mit Blick auf das Zielobjekt informiert über den Betriebsfunk alle System-Beobachter – „Zielperson (ZP) verlässt das Anwesen – er ist in Begleitung der Auftraggeberin – zusammen tragen sie eine große Reisetasche zum Audi Kombi – ZP verlädt die Tasche im Kofferraum – verabschiedet sich mit Umarmung bei seiner Ehefrau und fährt vom Hof!“.
Nach und nach schließen die Observationsspezialisten taktisch zum Zielfahrzeug auf und wechseln sich nach bewährtem Prinzip der mobilen Observation geübt ab. Hier sind absolute Könner der Materie im Dienst Frau Meike Appens, denn bei Detektiv SYSTEM Detektei gilt – gleich ob Großauftrag aus Industrie und Wirtschaft oder wie in diesem Fall engagiert durch Privatiers, jede Beobachtung oder Ermittlung wird in gleich hoher Qualität, mit größter Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein, Bereitschaft zur Flexibilität, Innovation und Kreativität sowie mit eiserner Disziplin und Durchhaltevermögen erledigt. Dies ist das solide Fundament überlegener Detektivdienstleistungen der SYSTEM Detektei. Im Fall Appen, bemerken die Jahrzehnte erfahrenen Berufsdetektive sofort, dass die Zielperson offensichtlich sensibilisiert ist. Er beobachtet sehr Aufmerksam das Geschehen um sich herum. Höchstes psychologisches Feingefühl, in Synergie mit bewährter detektivischer Observationstaktik ist gefragt, will man nicht als Beschatter von ihm bemerkt werden.
07:27 Uhr
Nicht wie erwartet auf die Autobahn 1 fahrend, sondern über den Stadtteil Hamburg-Neuenfelde setzt Jens Appen seinen Fahrtweg Buxtehude verlassend fort. In Hamburg-Altenwerder und Hamburg-Waltershof folgen ihm die Privatdetektive auf die Autobahn 7 in den Elbtunnel. Appen durchfährt die Hamburger Stadtteile Othmarschen, Bahrenfeld und Stellingen, um schließlich in Hamburg-Eidelstedt zu halt zu kommen. Er parkt den Audi in Höhe eines Mehrfamilienhauses. Die Einsatzdetektive der SYSTEM Detektei bringen ihre Observationsfahrzeuge im Wohngebiet taktisch in unterschiedliche Bereitschaftspositionen, um das Geschehen verdeckt beobachten und dokumentieren zu können, ohne von der Zielperson wahrgenommen zu werden.
07:59 Uhr
Jens A. telefoniert im Wagen – schließlich steigt er aus, schaut aufmerksam die Straße in Eidelstedt auf und ab, um sich nun an den Zugang eines Mehrparteiengebäudes zu begeben. Er bleibt an der Tür stehen und wartet. Wenig später gelangt aus dem Anwesen eine weibliche Person, circa Anfang dreißig Jahre alt, etwa 1,70m, sehr schlank und dennoch wohlproportioniert, langes - leicht gewelltes – rückenlanges Haar, bekleidet mit enger weißer Hose, heller taillierter Bluse und ebenfalls taillierter schwarzer kurzer Lederjacke, sie trägt modische, zur Gesamtkleidung passende Pumps. Herr Appen nimmt ihr die Reisetasche im Louis-Vuitton-Design ab und umschließt die Dame sehr eng mit beiden Armen. Schließlich küssen sich die Zielpersonen lang anhaltend und intim. Die Foto- und Videoaufzeichnungsgeräte der SYSTEM Detektive haben den Sachverhalt gestochen scharf auf ihren Speichermedien verewigt. Ohne Zweifel ist Jens Appen nicht der alten Spielsucht verfallen, sondern pflegt, wohl nicht erst seit gestern, eine außereheliche Beziehung. Seine weibliche Begleitung tritt auf der Straße an einen PKW heran, dessen amtliches Kennzeichen die System-Ermittler zum Zweck einer nachfolgenden Halterfeststellung sichern, um die Identität dieser Person eventuell auf diesem Wege zweifelsfrei festzustellen. Sie entnimmt aus dem Handschuhfach des Kompaktwagens eine Sonnenbrille, verschließt das Fahrzeug, um dann auf der Beifahrerseite neben Herrn Appen zuzusteigen. Dieser hatte zwischenzeitlich die Reisetasche seiner Geliebten im Frachtraum des edlen Kombi verstaut.
08:05 Uhr
J.A. startet den Wagen, die Freundin legt ihren Kopf derweil auf seine rechte Schulter. Alle Abläufe während der Observation in Hamburg werden von den Privatermittlern der SYSTEM Detektei minutiös in Bild- und Schriftform dokumentiert. Die Zielpersonen fahren aus dem Stadtteil Hamburg- Eidelstedt über Stellingen, Lokstedt, Eppendorf, Groß Borstel und Alsterdorf, nach Hamburg-Fuhlsbüttel. Herr Appen pflegt einen sehr ruppigen, schwer einschätzbaren, unruhigen Fahrstil – meist weit jenseits der StVO. An die mobilen Detektive, die das Zielfahrzeug keinesfalls verlieren dürfen, aber auch ein Auffallen unter allen Lagebedingen auszuschließen haben, da so oder so der Auftrag nicht erfüllt wäre, stellt höchste Ansprüche an ihre Leistungsfähigkeit.
08:33 Uhr
Am Hamburg Airport, dem Hamburger Flughafen, fährt Jens Appen den Audi in ein Parkhaus. Wieder ist höchste Konzentration gefragt, denn alles läuft bei dieser Observation unvorhergesehen und völlig contraire als zunächst zu erwarten war. Die Ermittler teilen sich auf. Umgehend ist ein Detektivpärchen, bestehend aus einer erfahrenen Ermittlerin und einem erfahrenen Ermittler, als echtes Paar getarnt, zu Fuß in unmittelbarer Nähe der Zielpersonen, um flüssig folgen zu können.
Jens A. zieht sein Gepäckstück an Rollen hinter sich und ganz gentlemanlike trägt er zusätzlich die Reisetasche seiner jungen Begleitung, die sich lässig, als Dame mit ihrer Handtasche, ebenfalls im Louis-Vuitton-Look, begnügt. Etwa fünf bis sechs Meter hinter ihnen gehen, zur Tarnung Hand-in-Hand, die System-Detektive. Plötzlich kommt den Privatfahndern „Kommissar Zufall“ zu Hilfe. Es herrscht im Beobachtungs-Team und in der informierten Zentrale des Detekteiunternehmens Detektiv SYSTEM Detektei bereits helle Organisationsaufregung, denn es wird nicht davon ausgegangen, dass Appen mit seiner Geliebten per Flugzeug nach Zingst anreist. Die weitere Observation steht damit förmlich in Frage, sollte es den Detektiven nicht gelingen, den Zielpersonen auf dem Luftweg zu folgen. Versehentlich lässt Jens A. die Reisetasche seiner Begleitung fallen. Der System-Privatermittler eilt herbei, um das Gepäckstück aufzuheben. Dabei ließt er ein kleines Namensschild, welches als Anhänger an der Tasche angebracht wurde –
Eva-Maria Wedel (Name geändert)
Hamburg
„Bitte schön – die haben sie, glaube ich, eben verloren!“ – scherzt der Berufsdetektiv und übergibt Herrn Appen die Tasche – „Wohin soll´s denn gehen? – fragt der gewiefte Ermittler – „Wir fliegen nach Mallorca – haben eine Finca in Esporles, Mallorca, España, im Westen der Insel gemietet! – und Sie?“ – fragt Appen seinem Gegenüber ohne zu ahnen soeben abgeschöpft zu werden – „Wir sind last-minute on tour. Einfach mal sehen, was die hier am Flughafen Hamburg so anbieten. Dann einen guten Flug und viel Spaß – tschüß!“ – „Wir haben noch gut drei Stunden bis zum Abflug – tschüß!“ – verabschiedet sich Zielperson vom Detektivpärchen, die noch vernehmen können, wie Herr Appen seine Geliebte „Eva“ nennt. Also deckt sich der Name auf dem Reisetaschenschild sehr wahrscheinlich mit ihrer tatsächlichen Identität.
Perfekt getimed übernehmen im Hamburger Flughafenterminal zwei nachrückende System-Detektive die Zielpersonen, so dass sich das Ermittler-Pärchen aus dem Blickfeld der Zielpersonen zurückfallen lassen kann. Jens Appen gelangt mit seiner weiblichen Begleitung nach dem Check-In in die Senator Lounge einer renommierten deutschen Fluggesellschaft. „Der lässt es richtig krachen!“ – tauschen sich die System-Beobachter salopp untereinander aus – „Offenbar steht seine Geliebte auf Luxus en Mass!“.
Mit psychologischem Feingefühl wurde zwischenzeitlich von der Zentrale des Dienstleistungszentrums Detektiv SYSTEM Detektei, die Auftraggeberin über die Ereignisse informiert. Meike Appen ist zwar schockiert, behält aber die Nerven. Sie weist das renommierte norddeutsche Detektivbüro an, alles Organisatorische zu veranlassen, um ihren Mann Jens mit seiner außerehelichen Beziehung ununterbrochen unter Observationskontrolle zu halten. Unmittelbar nach dem fernmündlichen Meeting mit dem Einsatzmanagement der SYSTEM Detektei, erhält die Auftraggeberin einen Anruf – am Apparat ist ihr Ehemann. Als sie die Mobilnummer auf ihrem Telefondisplay erkennt, atmet Meike Appen tief durch und konzentriert sich, um ihm keine Verdachtsmomente, die auf eine Überwachung seiner Person schließen lassen könnte, zu geben. „Hallo Schatz, wie verläuft die Fahrt?“ – nimmt sie das Gespräch an. „Ich bin schon in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs. Gerade bin ich irgendwo im Nichts - Wismar ist nicht mehr weit. Nun muss ich aber weiter – melde mich nachmittags wieder – ich liebe dich!“. Meike Appen schwankt zwischen unsagbarer Enttäuschung, Wut, Hass und Verzweifelung hin und her. Sie fasst all ihren Mut und ihre Kraft zusammen – ballt die Faust und schreit es im Büro förmlich heraus – „Du Schwei . . ., dafür wirst du bezahlen!“. Die Sekretärin im Nebenraum ruft besorgt ob denn alles okay sei – ihre Chefin beruhigt sie mit der ausstehenden Zahlung einer Rechnung, die nun wohl vom Hausanwalt bearbeitet werden müsse.
Zurück zum Airport Hamburg – auf Hochtouren laufen die organisatorischen Maßnahmen der Einsatzdetektive vor Ort. Schließlich gelingt es den international erfahrenen Detektiven zwei Tickets zum Flughafen Palma de Mallorca (IATA-Code: PMI | ICAO-Code: LEPA, LESJ - Aeropuerto de Son Sant Joan) zu erwerben. Als Business-Class-Passagiere gehen die Observationsdetektive unverzüglich an Bord - in der Economy Class waren sämtliche in den Zeitrahmen passende Linienmaschinen ausgebucht. Die Boarding-Time für den Flug ist bereits abgelaufen, so dass die Ermittler tatsächlich last minute, also in letzter Minute an Bord der Boeing 737-700 (Verkehrsflugzeug aus den Vereinigten Staaten | Hersteller Boeing Commercial Airplanes mit Sitz in Chicago, Illinois, USA | produziert in Wichita, Kansas und Renton, Washington) gelangen. Die Rechnung sollte aufgehen. Zwei Privatdetektive blieben zunächst in Hamburg an der Beobachtungsposition Hamburg-Flughafen zurück, um die Zielpersonen weiter abzusichern. Aus welchen Gründen auch immer – noch könnten Jens Appen und Eva-Maria Wedel (ihre Identität wurde im Verlauf der zurückliegenden Stunde von der Rechercheabteilung der SYSTEM Detektei zweifelsfrei bestätigt) ihren Plan ändern, den Flug nach Mallorca canceln und einige Tage beispielsweise auf Sylt oder den Ostfriesischen Inseln (Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum) verbringen. Mit etwa zwei Stunden Vorlauf werden die als Business-Class-Fluggäste nach Palma de Mallorca reisenden Systemdetektive auf der Baleareninsel vor den Zielpersonen eintreffen. Diese Zeit wird genutzt, um zwei Mietwagen für die nahtlose Observation auf Mallorca sofort nach Eintreffen der ZP’s zur Verfügung zu haben.
11:00 Uhr | Hamburg- Fuhlsbüttel
Boarding - Jens Appen und Eva-Maria Wedel erheben sich von ihren bequemen Sesseln in der Senator-Lounge des Hamburger Flughafens. Die vor Ort verbliebenen Einsatzdetektive melden an das Detektivinstitut SYSTEM Detektei, dass sich die Zielpersonen soeben in Richtung ihrer Maschine nach Mallorca begeben. Von der Observationsleitung der Zentrale des SYSTEM Detektivbüros geht an die Beobachter in Hamburg die Anweisung, die Position zu halten und die Beobachtung am Hamburger Flugplatz erst abzubrechen, wenn die Zielmaschine den Zuständigkeitsbereich der Hamburger Radarlotsen tatsächlich verlassen hat und auf Reiseflughöhe Richtung Mittelmeer steigt. Zu den, zu diesem Zeitpunkt im Anflug auf Mallorca befindlichen Detektivmitarbeitern in der Boeing 737-700 besteht noch keine Verbindung.
11:25 Uhr
Der Passagierjet vom Typ Airbus A320-200 (Airbus S. A. S., Tochtergesellschaft der EADS mit Hauptsitz in Toulouse/Frankreich und Produktionsstandorten in Hamburg-Finkenwerder, Nantes, Méaulte, Saint-Nazaire, Sevilla, Getafe, Illescas/Toledo, Puerto Real, Filton und bspw. Broughton/Wales) rollt zum Rollhalt am Abflugpunkt. Wenig später beobachten die Berufsdetektive in Hamburg, wie das Zielflugzeug planmäßig abhebt. Über ihr ICOM (Flugfunksprechgerät) hören die, auch als Privatpiloten lizenzierten Detektive den Tower- und Radarfunkverkehr des Hamburger Bereichs ab und haben damit zeitgleich die Bestätigung, dass der Flug ohne Vorkommnisse verläuft und die Maschine in den oberen Luftraum Richtung Süd steigt. Nach abermals halbstündiger Absicherung werden die Privatermittler Hamburg ihre Observationsposition schließen.
12:01 Uhr | Flughafen Palma de Mallorca
Dank Rückenwind setzt die Boeing 737-700 mit den SYSTEM Detektiven an Bord mit fünfminütigem Zeitvorsprung auf der Baleareninsel auf. Im mallorquinischen Flughafenterminal angelangt, nehmen die Privatermittler umgehend Kontakt zur Zentrale der SYSTEM Detektei in Deutschland auf – „Wir sind gelandet – wie ist der Stand der Dinge?“. Das Detektiv-Institut bestätigt an die Privatdetektive auf Mallorca den Abflug der Zielpersonen vom Hamburger Flughafen in Richtung Palma - „Sie werden in circa zwei Stunden bei euch eintreffen – schafft ihr das?“ – „Selbstverständlich, alles läuft nach Plan – wir sind bereits auf dem Weg zur Autovermietung!“.
Mit einem PS-starken Mietwagen und einem schnellen Motorrad ausgerüstet, postieren sich die erfahrenen Detektive auf Mallorca an den relevanten Bereitschaftspositionen. Während der PKW ab sofort besetzt wird, um außerhalb der Parkhäuser und Parkflächen nicht abgeschleppt zu werden, platziert Detektiv II sein Motorrad unmittelbar am Bereich Ausgang Ankunft (Exit Arrivals).
14:00 Uhr
Jens Appen und Eva-Maria Wedel hören nur gedämpft das Klatschen der Passagiere in der Touristenklasse des A320 beim touchdown des Verkehrsflugzeuges. Die Zielpersonen selbst hatten es sich während des zweieinhalbstündigen Fluges von Hamburg nach Mallorca in der firstclass richtig gut gehen lassen. Nach Aufnahme ihrer Gepäckstücke gelangen sie in den Bereich Ankunft des Terminals am Flughafen der zu Spanien gehörenden Insel. Hier werden sie vom Motorrad-Detektiv der SYSTEM Detektei aufgenommen. Er fertigt umgehend Fotoaufnahmen vom Geschehen und nimmt, nachdem er seinen Privatdetektivkollegen im Mietwagen im Außenbereich informiert hat, die Verfolgung auf. Es geht zu einem der Mietwagenanbieter im Flughafen Palma de Mallorca. Vom Außenposten geht die Information über das Eintreffen der ZP’s an die SYSTEM Detekteizentrale nach Deutschland.
14:24 Uhr | Sitz der SYSTEM Detektei in Deutschland
Die Einsatzleitung telefoniert mit der Auftraggeberin Frau Meike Appen. Sie informiert, in Kürze den nächsten Anruf ihres Ehemanns Jens zu erwarten. Davon wolle sie abhängig machen, wie ihr Privatauftrag weiter zu bearbeiten ist.
Mallorca
Nach Erhalt der Mietwagenunterlagen gelangt J.A. mit seiner Geliebten, das Flughafengebäude auf Mallorca verlassend, in den Außenbereich. Hier muss er nicht befürchten, sich durch spanische und/oder englische Flughafendurchsagen seinen derzeitigen Aufenthaltsort zu verraten. Er zückt sein Mobiltelefon und wählt. Auch dieser Sachverhalt wird von seinem detektivischen Beschatter minutiös dokumentiert.
Buxtehude
Zeitgleich läutet das Telefon am Wohn- und Geschäftssitz der Appens - "Frau Horneburg (Name geändert), ich grüße sie - hier ist Appen am Apparat - ich bin gerade in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs - ist meine Frau im Haus?" - "Moment bitte Chef, ich verbinde". "Hallo Schatz, hier ist Jens - bin schon in Zingst angekommen und habe auch bereits einen Erstkontakt mit dem Auftraggeber gehabt. Er verlangt, dass ich für einige Tage hier direkt vor Ort bleibe, um das Bauprojekt aktiv mit zu betreuen. Stell dir vor, er hat uns noch weitere Nachfolgeaufträge in Aussicht gestellt - an der ostdeutschen Ostseeküste hat der noch einiges vor - von Poel über Rügen bis Heringsdorf auf Usedom. Was sagst du?" - "Was soll ich sagen Jens - schauen wir mal, was die Zukunft bringt! Ich wünsche dir einen angenehmen und erfolgreichen Aufenthalt in McPom - hören wir uns morgen?" - "Ja, selbstverständlich, ich melde mich gleich nach dem Frühstück."
Mallorca
Im Anschluss an das Telefonat, nehmen die Zielpersonen ihren Mietwagen in Empfang. Direkt an der Ausfahrt des - Rent a Car Unternehmens am Flughafen Palma de Mallorca - hat sich der SYSTEM Detektiv taktisch platziert. Zwischenzeitlich zieht auch der Motorrad-Detektiv nach.
14:56 Uhr | Airport Mallorca
Im Miet-Geländewagen, einem M-Klasse Mercedes, verlässt Jens Appen mit Eva-Maria Wedel auf der Beifahrerseite das Flughafenareal. Wieder schmiegt die Intim-Freundin ihren Kopf während der Fahrt eng an die Schulter ihres Gönners. Mit der Area Mallorca sind die eingesetzten System-Privatermittler bestens vertraut, haben sie doch im Verlauf vieler zurückliegender Einsatzjahre, im Auftrag privater und gewerblicher Mandanten, die Balearen mit Mallorca - Ibiza - Menorca und Formentera, geradezu verinnerlicht. So folgen sie den Zielpersonen mit höchstem detektivischem Geschick als P.I. Mallorca, auch auf der spanischen Mittelmeerinsel, präzise und nach konspirativen Grundsätzen.
15:00 Uhr | Buxtehude
Meike Appen ist fest entschlossen, ohne Zeitverzug und in Begleitung aller an der Observation beteiligten Privatdetektivinnen und Privatdetektive sowie dem Management Einsatzbezirk Nord der SYSTEM Detektei, nach Mallorca zu reisen, um ihren Ehemann in flagranti zur Rede zu stellen. Er soll mit eigenen Augen sehen, nicht nur welchen ideellen sondern auch was für einen materiellen Schaden er mit seiner Unehrlichkeit und seinem Egoismus verursacht, offensichtlich völlig verblendet durch den Einfluss dieser außerehelichen Beziehung.
"Sind sie eventuell eine Detektei mit Privatjet?" - fragt Frau Appen, fest entschlossen ihren Plan unverzüglich in die Tat umzusetzen, an. "Wir haben keinen eigenen Jet im Ausrüstungsbestand unserer Detektei - dennoch steht operativ an unserem Standort Detektivbüro Magdeburg ein Geschäftsreiseflugzeug vom Typ King Air 350ER mit 4760 km Reichweite, nebst einem sehr zuverlässigen Verkehrsflugzeugführer einsatzbereit. Die zweimotorige Turboprop-Maschine erreicht mit ihren acht Passagiersitzen vom Flugplatz Magdeburg mühelos und ohne Zwischenlandung die Balearischen Inseln mit Mallorca!". „Lassen sie bitte die Maschine startklar machen! Ich chartere den Businessflieger für zwei Tage.“ – weist die Auftraggeberin resolut Detektiv SYSTEM Detektei an.
15:15 Uhr | Mallorca
Appen und Wedel fahren in die Inselhauptstadt Palma de Mallorca ein. Auch hier im Ausland hat Jens A. seinen Fahrstil nicht wesentlich geändert. Er rast viel zu schnell mit seinem angemieteten Mercedes SUV durch die Straßen Palmas. Den geübten und sehr erfahrenen Detektiven auf Mallorca der SYSTEM Detektei, wird er dennoch nicht entwischen. Die Kombination Observations-PKW – Observations-Motorrad, hat gerade hier auf der Insel ihre volle Daseinsberechtigung.
Sicher auch, um seiner weiblichen Begleitung einiges von Mallorca gleich von Anfang an zu präsentieren, wählt Jens Appen nicht den direkten Weg nach Esporles, sondern weicht weit nach Westen aus. Die Fahrt geht von Palma über Sant Agusti, Cas Canar, Costa D'en Blanes, Palmanova und Magaluf - weiter via Cala Vinyes, Santa Ponça, Costa de la Calma, Peguera und Andratx nach Estellencs und Banyalbufar nach Esporles. Hier parken die Zielpersonen den Wagen auf dem Areal einer landestypischen, stilvoll und aufwendig ausgestatteten mallorquinischen Finca. Die Beschatter auf Mallorca beziehen umgehend ihre unterschiedlichen Beobachtungspositionen in den Bergen der umliegenden Area zwischen Valldemossa, Bunyola, Santa Maria, Soller und Deia – mit Blick auf das Zielobjekt. Des Weiteren wird die Zentrale der SYSTEM Detektei über die Ereignisse unterrichtet.
16:00 Uhr | Deutschland/Spanien
Meike Appen ist unterwegs nach Magdeburg. Die SYSTEM Detektei-Mannschaft Magdeburg/Schönebeck, trifft alle Vorbereitungen für den Flug nach Mallorca. Am Beobachtungsstandort Villa in Esporles observieren die Detektive mittlerweile erotisches Treiben. Wohl in der Annahme, dass das Landhaus auf Mallorca von Außen nicht einsehbar ist, vergnügen sich Appen und Wedel am Pool splitternackt bei einem Gläschen Champagner. Aus mehreren hundert Metern Entfernung, observieren die System-Privatagenten, im Übrigen ehemalige Spezialmilitärs, mit ihrer überlegenen Hochleistungskameratechnik, von einem Bergrücken aus die Szenerie.
18:22 Uhr | Magdeburg
Die Flugaufsicht am Verkehrslandeplatz Magdeburg-City (IATA-Code: ZMG, ICAO-Code: EDBM) gibt den Start für die Beechcraft King Air nach Palma de Mallorca frei. An Bord die Auftraggeberin Frau Meike Appen, wird betreut vom Management Detektiv SYSTEM Detektei sowie das Detektiv-Pärchen, das an der Beobachtung vom Wohnsitz in Buxtehude bis zum Abflug der Zielpersonen am Hamburger Flughafen mitobserviert hatte. Das Wetter auf der Flugstrecke wurde als problemlos eingestuft. Rückenwind in Flugfläche FL300 (9144m), der geplanten Reiseflughöhe, lässt die Flugzeit sogar noch sinken. Ein weiterer Vorteil beim Flug mit dem Geschäftsreisflugzeug nach Mallorca, ist neben der uneingeschränkten operativen Verfügbarkeit, auch der Internet- und Telefonempfang an Bord. Somit besteht permanenter Kontakt zum Einsatzteam in Esporles.
20:16 Uhr | Mallorca | oberer Luftraum Côte d'Azur
Das Telefon an Bord der -King Air- läutet. Die Einsatzleitung der SYSTEM Detektei spricht mit den deutschen Privatdetektiven auf Mallorca, die direkt von ihrer verdeckten Beobachtungsposition mit Blick auf die Finca in Esporles ihren Rapport abgeben. „Die Zielpersonen werden wohl in Kürze das Anwesen verlassen. Alles lässt darauf schließen, dass sie noch auf Tour gehen!“ – berichten die System-Ermittler live vom Standort auf der größten Baleareninsel an das System-Management, welches soeben im Privatflieger zwischen den Orten in Südfrankreich - Saint-Tropez, Antibes, Cannes, Nizza, Monaco und Menton - in Richtung Mittelmeer mit Kurs auf Mallorca eindrehen. „O.K. bleiben sie an den ZP’s – die Observation läuft bis auf Widerruf permanent weiter!“ – weist die Einsatzleitung an.
Wenig später fährt Jens Appen mit seiner Affäre vom topp restaurierten Finca-Grundstück auf Mallorca. Die einsetzende Dämmerung unterstützt die Tarnung der System-Detektive. Nach bewährter Observationstaktik folgen sie dem M-Klasse-Mercedes. Die Fahrt geht via Son Comes auf der Carrera d'Esporles Richtung Palma und über es Secar de la Real direkt in das Zentrum von Palma de Mallorca. In der Carrer de la Unió, Palma, Espanya – parken die Zielpersonen den Wagen, um den in unmittelbarer Nähe befindlichen Sushi Club zu betreten. Einem frisch verliebten, pubertären Pärchen gleich, platzieren sich Jens A. und Eva-Maria W. im japanischen Fischrestaurant herumalbernd und überlaut. Hier schreibt Herr Appen dreist eine SMS an seine Ehefrau Meike – er würde gerade ganz allein im „stinkpiefigen“ Ostseebad Zingst sitzen, um sich gelangweilt irgendwelche Heringsspezialitäten hinunterzuwürgen. Nachdem er seiner Maîtresse die SMS vorgelesen hat, verfallen beide in einen wahren Lachanfall, begleitet mit allerlei Bussis. Die makabre Szenerie halten die geschulten Privatdetektive der SYSTEM Detektei, als Touristen getarnt, auf Video fest.
22:02 Uhr | Spain | Balearen | Mallorca
Die Privatmaschine aus Magdeburg befindet sich im Endanflug auf den Aeropuerto de Son Sant Joan Mallorca – „Palma Tower – D-IS . .- final – two-four-right (24 rechts)!“ – meldet der erfahrene Berufspilot der SYSTEM Detektei, die unmittelbar bevorstehende Landung auf dem Palma de Mallorca International Airport – wenig später setzt die schnittige PTL-Maschine mit ihren beiden kraftvollen Propellerturbinenluftstrahltriebwerken (des bekannten Herstellers Pratt & Whitney mit Sitz in East Hartford, Connecticut im Nordosten der Vereinigten Staaten/USA) sanft auf der rechten Landebahn des mallorquinischen Flughafens auf. In völliger Dunkelheit, rollt das Charterflugzeug über die beleuchteten Taxiways, geführt von einem „Follow-me-Car“ zum Abstellplatz. Gleich nach der Landung hatte die Auftraggeberin ihr Handy eingeschaltet und die absurde SMS des Ehegatten gelesen. „Wo ist er jetzt? Bitte nehmen sie umgehend Kontakt zu ihren Privatermittlern auf Mallorca auf!“ – wendet sich die aufgewühlte Mandantin an den Einsatzleiter. „Die Zielpersonen haben das Sushi-Restaurant in Palma soeben verlassen. Unsere Privatdetektive beschatten das Zielfahrzeug die Inselhauptstadt verlassend in Richtung Sóller . . . halt, stopp, Korrektur – sie halten sich nun in Richtung Esporles zur Finca!“ – aktualisiert der Einsatzleiter der SYSTEM Detektei, die Bremsklötze unter das Fahrwerk der Beechcraft King Air legend, die Lagemeldung.
22:30 Uhr
Zur Ablösung der privaten Fahnder, fahren die auf Mallorca gelandeten SYSTEM Detektive nach Anmietung eines „frischen“ Wagens umgehend in das Operationsgebiet im Südwesten Mallorcas nach Esporles. In enger Absprache - Management des System-Detektivbüros – Auftraggeberin -, wird operativ entschieden, die ZP’s unter Observationskontrolle zu halten und erst am nächsten Vormittag aktiv zu werden - dass heißt, Meike Appen wird die Ehepartnerüberwachung auf Mallorca nutzen, um persönlich ihren Mann inflagranti zur Rede zu stellen. Management, Auftraggeberin und Pilot der SYSTEM Detektei fahren über Can Pastilla, Sometimes an der Playa de Palma, Las Maravillas, Ses Cadenes, S'Arenal (L’Arenal/El Arenal) und Son Veri Nou in die Urbanització Ses Palmeres zur operativen Unterkunft der SYSTEM Detektei auf Mallorca. Hier angelangt geht die Meldung vom Beobachtungsstandort ein – „Zielpersonen sitzen am beleuchteten Swimmingpool des Anwesens bei Esporles – trinken Rotwein und tauschen dabei permanent Intimitäten aus – gerade schreibt Jens Appen eine SMS – Ende!“. Tatsächlich liest Meike A. gleich darauf auf dem Display ihres Smartphones – „Gehe jetzt schlafen – Ostsee ist kalt – Essen so lala – Zingst langweilig – habe viel Arbeit morgen – gute Nacht Schatz – Jens!“ – „Worauf du dich verlassen kannst. Viel Arbeit wirst du morgen ganz sicher haben!“ – denkt sich Frau Appen und genehmigt sich einen Cognac aus der Karaffe im Gäste-Apartment des Landhauses auf Mallorca der Kanzlei Detektiv SYSTEM Detektei.
08:14 Uhr | Mallorca Südwest am Fuß des Tramuntanagebirges
Die aufgehende Sonne wärmt die wachhabenden Detektive in ihrer Observationsstellung mit Blick auf das Zielobjekt – der mondänen Finca im Südwesten Mallorcas. Plötzlich Aktivität! Das Hochleistungsteleobjektiv lichtet alle Details auf dem Areal ab. Jens Appen nimmt zusammen mit seiner Mätresse auf Mallorca, beide unbekleidet, ein frühmorgendliches Bad im Pool. Dabei dokumentieren die geschulten und erfahrenen Beschatter den Austausch permanenter Intimitäten sowie Beischlaf im Wasser.
08:41 Uhr
Appen und Wedel frühstücken gemeinsam auf der Terrasse des Feriensitzes auf Mallorca. Im mallorquinischen Operativobjekt der SYSTEM Detektei - Urbanització Ses Palmeres – plant das Detekteimanagement mit der Auftraggeberin beim gemeinsamen mallorquinischen desayuno (Frühstück) die weitere Vorgehensweise im Fall, als der Rapport des Außen-Teams mit den neuesten Meldungen über die Aktivitäten der Zielpersonen eingeht. „Wir brechen um halb zehn auf – und dann werde ich Jens noch einmal mit einem Telefonat von mir austesten, um ihn schließlich Minuten später bloßzustellen!“ – legt Meike Appen fest.
09:09 Uhr
Jens Appen besteigt mit Eva-Maria Wedel den Mercedes. Die Ermittler machen sich startklar zur Verfolgung. Schließlich verlassen die Zielpersonen mit ihrem angemieteten SUV auf Mallorca das Fincagrundstück. Sie werden weiter permanent durch Observation der SYSTEM Detektei auch mobil unter Kontrolle gehalten. Die Fahrt geht entlang der Westküste Mallorcas über Valldemossa, Deià, Ses Coves, Llucalcari und Port de Sóller nach Fornalutx. Hier machen sie eine kurze Rast. Zwischenzeitlich wünscht die Auftraggeberin, über die Ereignisse informiert, ihren Ehemann mit seiner Freundin direkt auf der Tour zu konfrontieren. Vom Standort Bahia de Palma (Bucht von Palma) wird das Management mit der Auftraggeberin von der Ostseite Mallorcas zu den Zielpersonen stoßen. Via Llucmajor, Campos, Santanyí, Felanitx, Manacor, Sant Llorenç des Cardassar, Cala Millor und Capdepera halten sie sich Richtung Cala Rajada (Cala Ratjada). Zeitgleich bewegen sich J.A. und E.M.W. über Son Torrella, Pollença zum Puerto De Alcudia.
10:29 Uhr | Alcudia | Mallorca
„Wir sind soeben im Yachthafen von Alcudia – an der Marina de Bonaire angekommen. Die Zielpersonen haben geparkt – gut möglich, dass sie auf ein Boot gehen!“ – melden die Beobachter an die Einsatzleitung Mallorca. „Okay, vielen Dank – sehr gute Arbeit – wir sind momentan in Cala Mesquida, also in circa fünfzig Minuten bei euch – halten sie die Zielpersonen unter Beobachtung!“ – geht die Order des Managements an ihre Privatermittler. Die Nervosität und Anspannung bei der Auftraggeberin Meike Appen ist, auch unter dem Stressfaktor der letzten vierundzwanzig Stunden, an der Grenze des Erträglichen.
11:00 Uhr
Die SYSTEM Detektive in Alcudia beobachten, dass ihre Zielpersonen tatsächlich vorhaben eine Jacht zu chartern. Die Vorbereitungen im Hafen von Alcudia laufen bereits auf Hochtouren. Über Artà und vorbei an Betlem, Colònia de Sant Pere, Can Picafort, Santa Margalida, Muro, Sa Pobla und S`Estany Gran, geht es für Frau Meike Appen im Wagen des Managements der SYSTEM Detektei zum Port d'Alcúdia/Baleares/España.
11:21 Uhr
„Wir haben zu euch Sichtkontakt!“ – bestätigt das Management der SYSTEM Detektei ihren Ermittlern in Alcudia. Jens Appen ist bereits mit Eva-Maria Wedel an Bord der Motoryacht. Wie die SYSTEM-Privatdetektive, in der Marina von Alcudia getarnt als Skipper unterwegs, in unmittelbarer Nähe der Zielpersonen mitgehört haben, beabsichtigen diese noch heute nach Ciutadella (Ciudadela) auf die Westseite der Insel Menorca überzusetzen. Dort wollen sie übernachten.
Meike Appen wählt die Telefonnummer ihres Ehemanns Jens. „Schei . . ., meine Frau! Moin Schatz, das ist aber lieb, dass du dich meldest.“ - „Hallo Jens – das plätschert aber laut bei dir – man könnte meinen, du wärest direkt in einem Hafen oder so.“ – „Jo, bin ich ja auch. Wir sind hier unmittelbar an der Außenküste von Fischland/Darß/Zingst auf einem Steg der zur Hotelanlage führen wird. Der soll mit einem Edelstahlgeländer von uns bestückt werden. (lautes erschrockenes) ahh – was, du hier??“. Jens Appen glaubt einen Geist vor sich zu haben, als ihm seine Ehefrau direkt gegenüber steht. „Darf ich an Bord? Vielleicht stellst du mir deine nette Reisbegleitung vor“. Eva-Maria Wedel hatte sich während des Telefonats bewusst fern gehalten und während dessen bereits mit zwei jungen reichen Spaniern geflirtet, die direkt neben dem Boot liegend, soeben ihre Segelyacht für einen Hochseetörn rund um Mallorca flott zu machen. „Wer ist denn die hier?“ – fragt Wedel denn auch mit zickiger Stimme, als sie bemerkt, dass sich etwas an Deck tut. „Das, das ist Meike – meine Frau!“ – „Deine was?“ – „Klärt das unter euch!“ – reagiert Frau Appen auf die brisante Situation. Minuten später stolziert Eva-Maria W. vom Schiff. „Das brauche ich wirklich nicht. Stress im Urlaub!“. Sie geht schnurstracks mit Sack&Pack an die Segeljacht der jungen Spanier, Industriellensöhne aus Barcelona, und wird nach einem kurzen Smalltalk an Bord gebeten. Jens Appen würdigt sie keines Blickes mehr, als die „Spirit of Catalonia“ auf Törn geht. „Na da hast du dir ja ein feines Püppchen angelacht!“ – verspottet Meike Appen ihren gehörnten Ehemann. „Was machen wir nun? Willst du mir nicht wenigstens verraten, wie du mich gefunden hast?“ – fragt Jens A.
Die Auftraggeberin Meike Appen entlässt damit Detektiv SYSTEM Detektei offiziell aus dem Auftragsmandat. „Senden sie die Rechnung unserer Firma in Buxtehude zu. Mein Mann wird sich darum kümmern müssen – und guten Flug zurück nach Magdeburg – wir gehen, glaube ich, erst einmal auf große Fahrt – es gibt da einiges zu klären – ihre Detektive haben einen großartigen Job gemacht!“. Reumütig und sichtlich von der Situation überfordert, hilft Appen seiner Frau an Bord. Noch bis zum Sonnenuntergang wollen sie Menorca erreichen.
Alle Namen und lokalen Bezüge sind so verändert, dass kein Bezug zum tatsächlichen Fall der SYSTEM Detektei hergestellt werden kann. Etwaige situationsbedingte Ähnlichkeiten wären daher rein zufällig.
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