Frankfurter Industrie-Detektive in Aschaffenburg beauftragt • Detektei für AB

Aschaffenburg ist operatives Einsatzgebiet der DSD Detektiv SYSTEM Detektei ® GmbH 

Keine Betriebsstätte in Aschaffenburg. DSD Detektiv SYSTEM Detektei ® GmbH ist bundesweit und im weltweiten Ausland mit fest angestellten und nicht fest angestellten Detektiven im operativen Einsatz. Die Niederlassung der Detektei befindet sich in Frankfurt am Main. Zuständig für das Einsatzgebiet Mitteldeutschland ist die unselbstständige Zweigniederlassung der DSD Detektiv SYSTEM Detektei ® GmbH in Magdeburg. Außerdem arbeitet DSD Detektiv SYSTEM Detektei ® GmbH mit Partner-Detekteien im Bundesgebiet und im weltweiten Ausland zusammen.

Detektiv SYSTEM Detektei ® Auftragnehmer für Aschaffenburg

„Chef, sie ist faul, sie ist fett, sie ist dumm und sie hat immer nur dieses eine graue . . . ! Bitte zügeln sie sich in ihren Äußerungen – bleiben sie objektiv! Das bin ich wahrlich!“ – schließt Frau Mömbris (* Name v. Verf. geändert) die Beschwerde über Mitarbeiterin Patricia Alzenau (Name v. Verf. geändert) bei ihrem unmittelbaren Vorgesetzten ab. Herr Hösbach (Name v. Verf. geändert), Leiter des Rechnungswesens des Aschaffenburger Metall verarbeitenden Betriebes hört sich Proteste, die sich gegen seine Mitarbeiterin Patricia Alzenau richten, nicht zum ersten Mal an. Die Mitte Zwanzigjährige entwickelte sich zu einem echten Störfaktor im Unternehmen. Dabei hatte vor drei Jahren alles so positiv begonnen.

Detektei-Observation in Aschaffenburg • Zielperson ist die Mitarbeiterin Patricia Alzenau

2008 verändert Frau Alzenau ihren Wohnsitz. Sie ist eine echte Sächsin. Geboren in Dresden (Sachsen) wuchs sie in Freital (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) auf. Im Anschluss an die mittlere Reife folgte die Berufsausbildung. Patricia A. erhielt, wohl auch vermittelt über alte Kontakte ihres Vaters, einen der begehrten Ausbildungsplätze im weltweit bekannten Uhrenmanufakturstädtchen Glashütte (Sachsen). Eigentlich hätte sie mit ihrem nur mäßigen Schulabschluss hier keine Chance gehabt. Schon immer mit dem Hang Herausforderungen aus dem Weg zu gehen, anstatt sie zu meistern, nutzte P.A. ihre Möglichkeiten in Glashütte nicht. Die Ausbildung zur Bürokauffrau schaffte sie nur mit Ach & Krach. Auch mit ihrer äußeren Erscheinung machte sie auf die Mitmenschen in ihrer Nähe nicht gerade Eindruck. Fitness? Bewusste Ernährung? Positives Denken? Alles Fehlanzeige bei Frau Alzenau. Eine Beschäftigung fand sie nicht.

Sächsin geht nach Aschaffenburg

Nach zwei Jahren, nicht der Arbeitssuche, sondern eher des Abhängens bei „Mutti und Vati“ in Freital, erhielt Patricia von der Agentur für Arbeit ein Jobangebot. Die Arbeitsstelle sollte jedoch nicht im Sächsischen angetreten werden, vielmehr setzte das Arbeitsamt bei einer so jungen Frau auf deren Bereitschaft zur Mobilität. „Wir haben für sie die positive Nachricht, dass ein Konzern mit Sitz in Aschaffenburg ihnen die Möglichkeit zur Anstellung entsprechend ihres erlernten Berufes gibt!“ – „AAAschaffenburg, wo ist das denn?“ – echauffiert sich die Langzeitarbeitslose. „Nach Dresden, Radebeul, Coswig oder Meißen wäre ich ja noch gependelt – aber . . .“ – „Aschaffenburg ist in der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main und dennoch im Freistaat Bayern gelegen. Die etwa Siebzigtausend-Einwohner-Stadt gehört zum Regierungsbezirk Unterfranken. Es gibt dort auch eine Hochschule mit sicher vielen jungen Leuten. Somit werden sie sich bestimmt schnell einen neuen Bekanntenkreis aufbauen. Auch die reizvolle Umgebung aus Natur und Metropole mit Spessart, Main, Odenwald, Taunus und den Städten im Rhein-Main-Gebiet bieten viel. Dort zwischen Würzburg – Wertheim – Marktheidenfeld – Seligenstadt – Offenbach am Main – Frankfurt am Main und Wiesbaden werden sie viel Neues entdecken können!“ – erklärt die Mitarbeiterin der Jobbörse, die während vieler Schulungen und Praktikums-Einsätze innerhalb der Bundesagentur für Arbeit direkt in Nürnberg und darüber hinaus bundesweit Erfahrung sammeln durfte.

Detektivbüro in Bautzen

Die Zielperson stammt aus einer DDR-Offiziersfamilie. Ihr Vater diente im Fliegerausbildungsgeschwader 25 in Bautzen.

Alte DDR-Seilschaften

„Ich muss erstmal mit meiner Mama und meinem Papa darüber sprechen. Vor zwanzig Jahren hätten sie vom Arbeitsamt mich nicht so umherschubsen können. Mein Papi war nämlich ein hoher Offizier bei der Nationalen Volksarmee im Fliegerausbildungsgeschwader 25 in Bautzen. Er war auch viel im sozialistischen Ausland, beispielsweise regelmäßig in der Sowjetunion, Tschechoslowakei, in der Volksrepublik Polen, Bulgarien und sogar in Afrika im Einsatz – aber das dürfen sie eigentlich gar nicht wissen!“ – „Na zum Glück sind diese Zeiten ja für immer vorbei. Machen sie, Frau Alzenau, sich endlich damit vertraut, zukünftig auf eigenen Füßen stehen zu müssen. Die Beziehungen ihrer Eltern zählen heute nicht mehr; und das ist auch gut so!“

Detektei Sowjetunion

Die Zielperson fährt, wohl aus Sympathie für die UdSSR, einen PKW Typ Lada

Das Frankfurter Detektivbüro macht sich mit der Herkunft der Zielperson vertraut

Zurück in die Gegenwart. Auf Grundlage einer Förderzulage an das Aschaffenburger Industrieunternehmen ist Patricia Alzenau als Büroangestellte direkt in der Betriebsstätte in AB tätig. Sie hat sich eine kleine Einzimmer-Wohnung in Haibach (Unterfranken / Landkreis Aschaffenburg) zwischen Aschaffenburg und dem Märchenschloss Mespelbrunn angemietet. Mit ihrem in Deutschland sehr exotischen PKW Lada Typ Priora (aus dem Wolga-Automobil-Werk AwtoWAS in Toljatti im Oblast Samara (Самарская область) Föderationskreis Wolga (Приволжский федеральный округ) pendelt P.A. täglich zwischen ihrem Wohnsitz und der Arbeitsstelle hin und her. Sie gilt als kontaktscheue Einzelgängerin. Mundkarg und wenig umgänglich – so stellt sich Frau Alzenau im Kollegenkreis dar. Auch ihre beruflichen Leistungen sind eher mangelhaft. Außerdem sind in ihrer Abteilung bzw. im Unternehmensteil Unregelmäßigkeiten in der Materialkostenstelle wohl verantwortlich für Defizite in der Kosten- und Leistungsrechnung.

Materialschwund im Aschaffenburger Unternehmen

Doch, so einfach würde man die von Sachsen nach Unterfranken vermittelte Arbeitskraft nicht wieder loswerden können. An die, für die Anstellung der Langzeitarbeitslosen aus Ostdeutschland gekoppelten Fördermittel für das Aschaffenburger Werk, sind Bedingungen geknüpft. Damit beabsichtigt die Bundesagentur für Arbeit, Jobsuchende oder schwer Vermittelbare, wieder langfristig in den ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. „Sie müsste schon die sprichwörtlichen „silbernen Löffel“ stehlen um, ich bitte um Entschuldigung für den saloppen Sprachgebrauch, geext werden zu können!“ – gibt Volker Hösbach während der Arbeitsbesprechung Unternehmensleitung – Personalbüro – Rechnungswesen – Produktion in die Runde. „Fakt ist, im Rechnungswesen wird mehr an Material verbraucht, als tatsächlich verarbeitet werden könnte. Herr Hösbach, lassen sie den Sachverhalt aufklären. Ach – und involvieren sie bitte den Betriebsrat in die Maßnahmen. Ich erwarte alsbald Vollzugsmeldung. Bringen sie endlich Ordnung in ihren Laden. Bevor ich es mache!“ – faucht der Prokurist des Aschaffenburger Industriebetriebes den Leiter Rechnungswesen an. Die leitenden Angestellten gehen nach der Freitagssitzung in das Wochenende. Patricia Alzenau ist derweil bereits mit ihrem PKW aus russischer Produktion unterwegs zu den Eltern in den Osten der Republik nach Sachsen. Sie hat eine selbst gebrannte CD mit alten DDR Liedern in das Radio geschoben und schwelgt beim allwöchentlichen Pendlerstau zwischen Schweinfurt und Bamberg in kitschiger Ostalgie.

Zentrale der Detektiv SYSTEM Detektei ®

Montag | 15:00 Uhr • Zentrale der Detektei „Detektiv SYSTEM Detektei – guten Tag!“ – „Guten Tag und Grüß Gott! Mein Name ist Volker Hösbach. Ich bin leitender Mitarbeiter eines Aschaffenburger Industrieunternehmens. Sind sie auch im Raum Aschaffenburg tätig?“ – „Selbstverständlich Herr Hösbach –unsere fest angestellten und externen, freiberuflichen Detektive sind bundesweit oder wo immer sie benötigen werden im Einsatz. Gern beraten wir sie persönlich, diskret und hoch vertraulich direkt in Aschaffenburg oder an einem geeigneten Ort ihrer Wahl.“ – „Gut – das ist sehr gut. Bitte kommen sie morgen zu einem Beratungsgespräch in unser Aschaffenburger Werk. Wählen sie als Legende bitte, IT-Spezialisten zur Optimierung unserer Rechnungssoftware zu sein. Alles Weitere dann beim morgigen Meeting!“.

Detektei zur persönlichen Auftragsbesprechung in Aschaffenburg vor Ort

Dienstag | 10:00 Uhr • Gewerbe- und Industriegebiet Damm Ost von Aschaffenburg. Zwei erfahrene Berufsdetektive des Detektiv- und Sicherheitsunternehmens DSD Detektiv SYSTEM Detektei ® GmbH melden sich, wie mit dem Auftraggeber am Vortag abgestimmt, als IT-Experten beim Pfortendienst des Aschaffenburger Metallbetriebes an. „Ja richtig meine Herren. Sie werden bereits von Herrn Hösbach erwartet. Bitte füllen sie das Besucherformular aus. Sie erhalten diese Besucherausweise hier, die sie bitte während ihres Aufenthalts innerhalb des Betriebsgeländes am Revers tragen. Ach, da kommt auch schon Herr Hösbach!“ – „Meine Herren IT-Forensiker – ich freue mich, dass sie so pünktlich erschienen sind. Wir unterhalten uns dann in meinem Büro über nähere Details. Bitte folgen sie mir!“ – unterstützt Herr Hösbach die Legende vor dem Werksschutzangestellten. Konspiration ist die Grundlage für das Gelingen einer jeden detektivischen Operation.

Vertrauliche Detektei-Beratung in Aschaffenburg

Im engen Kreis der betrieblich Eingeweihten aus: Prokurist – Bereichsleiter – Personalleitung – Rechtsabteilung und Betriebsrat, wird die Auftragsbesprechung mit DSD Detektiv SYSTEM Detektei ® GmbH durchgeführt. „Wir haben den dringenden Tatverdacht und melden dies ihrer Wirtschaftsdetektei als unser berechtigtes Interesse auch so an, dass die Mitarbeiterin Frau Patricia Alzenau nicht nur die Arbeitsmoral vorsätzlich untergräbt. Die von einer Agentur für Arbeit aus Sachsen an uns vermittelte gelernte Bürokauffrau, ist außerdem dringend tatverdächtig, Büromaterial aus dem Betrieb zu verbringen. Wir haben bereits wiederholt im Rahmen Personalleitung – Bereichsleitung – Betriebsrat mit Frau Alzenau ein Gespräch mit abmahnendem Charakter geführt. Eine merkliche Verbesserung ihrer Arbeitsmoral, Kollegialität und Zuverlässigkeit ist aber nicht zu registrieren. Im Gegenteil, sie untergräbt wohl ganz bewusst, das betriebliche Klima. Alzenau glaubt wohl, während der noch laufenden Fördermaßnahme unkündbar zu sein. Wir möchten ihnen als erfahrene Detektei für Observationen das Mandat erteilen, Patricia Alzenau zu beobachten, um die Verdachtsmomente zweifelsfrei und arbeitsgerichtsverwertbar detektivisch zu untersuchen und zu dokumentieren.“

Hessische Detektei überwacht in Aschaffenburg

Detektiv SYSTEM Detektei ® nimmt nach eingehender Prüfung des Sachverhalts das Auftragsmandat an. Die Zielperson Patricia Alzenau soll an drei aufeinander folgenden Tagen beobachtet werden. Bei Aktivitäten mit strafrechtlicher Relevanz, hat das Observations-Team der Detektiv SYSTEM Detektei ® nach eigenem Ermessen auch die vorläufige Festnahme zu veranlassen und gegenwärtig Strafanzeige zu erstatten. Es werden gleichzeitig mindestens drei Privatdetektive in den Einsatz entsendet.

Detektei-Beobachtungs-Bus

Observations-Bus der DSD Detektiv SYSTEM Detektei ® GmbH im Einsatz

Zielperson Patricia Alzenau soll an mehreren Tagen von der Detektei beobachtet werden

Mittwoch | 06:00 Uhr in Haibach. Der Observations-Bus der DSD Detektiv SYSTEM Detektei ® GmbH, das Spezialfahrzeug für verdeckte Beschattungen, wird in Haibach am Wohnsitz der Zielperson in Stellung gebracht. Der Lada Priora Frau Alzenaus steht auf der Straße in unmittelbarer Nähe des Zielobjektes geparkt. Die Einsatz-Detektive in Unterfranken wissen aus ihrer Arbeitsanweisung, die alle für die Erledigung des Auftrages erforderlichen Details enthält, dass ihre Zielperson Frau A. in Gleitzeit arbeitet. Die Kernarbeitszeit ist für 08:30 Uhr angesetzt. Patricia Alzenau hat die Möglichkeit zwischen 07:30 Uhr und 09:00 Uhr die Tätigkeit aufzunehmen.

08:00 Uhr • Haibach. Die Zielperson ist im Beobachtungsbereich der Detektive noch nicht Erscheinung getreten. Gemäß der Einsatzplanung, hat eine Mitarbeiterin des Detektivbüros im Rahmen einer Einschleusung ihre Tätigkeit im Auftraggeberbetrieb in Aschaffenburg aufgenommen. Sie soll hier innerhalb der relevanten Bereiche die Abläufe in geheimer Mission überwachen und dokumentieren.

08:53 Uhr • Haibach „Unsere ZP (ZP = Zielperson) verlässt das Haus. Sie trägt tatsächlich, wie beschrieben einen grauen Anzug. ZP wirkt träge, lustlos und verschlafen – steigt in den Lada – startet den Wagen – wendet und fährt die Zielstraße in Richtung Ortsmitte!“ – meldet der Beobachter im Observationsbus am Standort mit Blick auf den Wohnsitz Frau Alzenau an die Detektive in den Einsatzfahrzeugen. „ZP fährt in unseren Bereich – wir folgen!“ – bestätigen die mobilen Detektive den Sichtkontakt zur Zielperson. „Wie sie jetzt noch pünktlich bis um spätestens neun Uhr ihre Arbeit aufnehmen will, ist mir schleierhaft!“ – merkt einer der Observanten über Funk an. Derweil fährt Frau Alzenau über die Haibacher Straße nach Aschaffenburg. Sie setzt die Fahrt auf der Aschaffenburger Ludwigsallee fort. Mit fachmännischer Routine folgen die mobilen Detektive im Raum Aschaffenburg der Zielperson. Mit einem bewährten System aus Erfahrung und, der den jeweiligen Gegebenheiten angepassten Observationstaktik, vermeiden die Privatermittler unter allen Lagebedingungen aufzufallen bzw. als Beschatter identifiziert zu werden.

08:57 Uhr • Aschaffenburg. Im Bereich der Ludwigsallee wird beobachtet, dass die Zielperson in Höhe einer Bäckerei ihr Fahrzeug zu halt bringt. Patricia Alzenau steigt aus, um in aller Seelenruhe das Backwarengeschäft zu betreten. Das sie zu diesem Zeitpunkt eigentlich an ihrem Arbeitsplatz erwartet wird, scheint Alzenau wenig zu interessieren. Nachdem sie sich mit einer prall gefüllten Tüte Backwaren eingedeckt hat, setzt Frau A. die Fahrt fort.

09:05 Uhr • Aschaffenburg Ost. Die Privatermittler der Detektiv SYSTEM Detektei ® trauen ihren Augen kaum, als ihre Zielperson, mit schauspielerischem Talent vom Mitarbeiterparkplatz in Richtung Zugang zum Auftraggeberbetrieb im Aschaffenburger Gewerbegebiet hastet. „Hatte einen großen Traktor vor mir, die ganze Fahrt von Haibach bis zum Hohenzollernring!“ – rechtfertigt sich lügend Patricia A. gegenüber einer ihr entgegenkommenden Kollegin.

Detektivin eingeschleust • die Detektei hat in Aschaffenburg eine Schattenfrau direkt an der Basis

09:09 Uhr • Gewerbe- und Industriegebiet Damm Ost von Aschaffenburg. Die eingeschleuste Detektei-Mitarbeiterin des Detektivunternehmens wurde via Smartphone über die aktuelle Lage in Kenntnis gesetzt. Sie hält sich deshalb ganz gezielt im unmittelbaren Bereich des Arbeitsplatzes Frau Alzenaus auf, um die Ereignisse bei ihrem verspäteten Eintreffen zweifelsfrei dokumentieren zu können. „Bin von so einem blöden Trecker aufgehalten worden!“ – bringt P.A. hier noch einmal die dreiste Lüge mit dem ihr eigenen sächsischen Akzent vor. Ein schweißiger Geruch macht sich dabei im Büro breit. Der Detektivin schießt es sofort in den Kopf – „die stinkt tatsächlich“. „Frau Alzenau, guten Morgen! Wir haben sie bereits geroch . . . äh, sehnlichst erwartet. Was war es denn heute, dass sie unser Haus zu dieser späten Stunde beehren?“ – kann sich Herr Hösbach, der Abteilungsleiter des Rechnungswesens nicht verkneifen etwas sarkastisch zu fragen. „Eine Maschine der unterfränkischen landwirtschaftlichen Produktion hielt mich auf!“ – gibt seine Mitarbeiterin, tunlichst den Augenkontakt vermeidend, in typischem DDR-LPG-Sprachgebrauch vor. „Ich darf ihnen Frau Goldbach (Name v. Verf. geändert) vorstellen. Sie wird in Vorbereitung der Versetzung zu unserer Auslandsbetriebsstätte in der Tschechischen Republik hier noch einige Tage im Rechnungswesen Erfahrung sammeln“ – legendiert Hösbach die Anwesenheit der Undercover-Detektivin.

09:15 Uhr • Anstatt die Verspätung herauszuarbeiten und sofort mit ihrer Tätigkeit zu beginnen, futtert Patricia Alzenau zunächst ihr kürzlich gekauftes Frühstück in sich hinein. Der „Undercover-Detektivin“ gelingt es im geschickten Vorbeilaufen am Arbeitsplatz ihrer Zielperson, all diese arbeitswidrigen Verhaltensweisen zu beobachten und für eine spätere Arbeitsgerichtsverwertbarkeit zu dokumentieren.

Arbeitsrecht Aschaffenburg

Stiller Kampf gegen den „Klassenfeind“? Die Zielperson schadet vorsätzlich dem Aschaffenburger Unternehmen. (Beispielfoto) • Quellenangabe: ©de.123rf.com

Die eingeschleuste Detektivin gibt live Zwischenrapporte an die Detektei-Zentrale nach Frankfurt am Main

12:30 Uhr • Die eingeschleuste Detektivin nutzt ihre Mittagspause, um einen Zwischenrapport an die Detektei-Zentrale abzugeben – „ZP morgens zu spät am Arbeitsplatz eingetroffen ++ mogelt sich so durch den Vormittag ++ ist merklich darauf aus, jeder Tätigkeit aus dem Weg zu gehen bzw. zu verschleppen ++ kommuniziert mit den Kolleginnen und Kollegen nicht ++ sie riecht streng ++ Ende“

16:00 Uhr • Der Nachmittag in der Abteilung für Rechnungswesen des Aschaffenburger Metallwerks verläuft analog den Vormittagsstunden. Patricia Alzenau hat die ihr übertragenen Aufgaben noch lange nicht erledigt. Im Gegenteil. Der verdeckt arbeitenden Detektivin in Aschaffenburg ist aufgefallen, dass die Zielperson, ganz ihrem Arbeitspensum widersprechend, relativ häufig den Postversand- und Büromaterialraum frequentiert. Sie geht mit offenem Blazer in die Räumlichkeit und verlässt dieses mit geschlossener Kostümjacke so, als würde sie etwas unter ihrer Kleidung verbergen wollen. Schnellen Schrittes verschwindet sie dann in ihrem Zimmer, das ihr allein überlassen wurde, weil niemandem in der Abteilung ihre permanenten Gerüche zuzumuten wären. In der Regel bleiben die Zimmertüren immer offen stehen. P.A. verschließt die ihrige aber immer für einige Minuten, nachdem sie den Postversand- und Büromaterialraum aufgesucht hatte.

Arbeitsverweigerung

Frau Alzenau verschleppt die Arbeit. Sie sabotiert ihre Arbeitsverpflichtungen. (Beispielfoto) • Quellenangabe: ©de.123rf.com

17:00 Uhr • An die Einsatzleitung der DSD Detektiv SYSTEM Detektei ® GmbH, Lyoner Str. 14, 60528 Frankfurt am Main (Detektivbüro Bürostadt Niederrad) geht von der Detektivin in Aschaffenburg die whatsapp-Meldung, dass die Abteilung sich langsam auf den Feierabend einstellt. Nach und nach verlassen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das Betriebsgelände. Aufgrund der am Tag gemachten Beobachtungen, entschließen sich die Auftraggeber, in einvernehmlicher Absprache mit dem eingeweihten Betriebsratsvorsitzenden, Frau Alzenau auch nach verlassen des Arbeitsplatzes, also des Werkareals, weiter zu beobachten. Es besteht der begründete Verdacht, dass die Zielperson Büromaterial unberechtigt nach außerhalb verbringt.

Detektei-Zielperson Patricia Alzenau entwendet Büromaterialien

17:17 Uhr • „Tschüß Patricia – bis morgen!“ – verabschiedet sich die Detektivin in verdeckter Mission bei der Zielperson Frau Alzenau. Diese wirft ihr nur einen verstörten Blick zu und kratzt sich dabei hastig am Kopf. Per Smartphone meldet die Privatdetektivin aus Aschaffenburg an die Einsatzzentrale das aktuelle Lagebild. Die mobile Beobachtungsgruppe der Detektei in Aschaffenburg steht in verdeckter Observierungsposition an der Pforte des Aschaffenburger Werkes sowie mit Blick auf den PKW Lada-Priora der Zielperson am Mitarbeiterparkplatz.

Industrie-Detektei Aschaffenburg

Die Mitarbeiterin schadet ihrem Arbeitgeber gleich an mehreren Stellen. (Beispielfoto) • Quellenangabe: ©de.123rf.com

17:34 Uhr • Der vom Werk beauftragte Aschaffenburger Sicherheitsdienst macht seine Revierrunde durch die Abteilungen und weist Frau Alzenau hierbei darauf hin, dass sie bis spätestens achtzehn Uhr die Räumlichkeiten zu verlassen habe, da ab diesem Zeitpunkt bis morgens sieben Uhr die Räume der Rechnungsabteilung über die Alarmanlage scharf geschaltet sind und jede Bewegung hierin einen Einbruchalarm auslösen würde. Der Werkschutzmann meldet nach Verlassen der Abteilung über den Betriebsfunk an den Wachhabenden „Es ist wie immer nur noch die fette Stinkbombe aus’m Osten da oben – aber die geht gleich – Ende!“

17:39 Uhr • Detektiv SYSTEM Detektei ® fertigt Beweisfotos zur Dokumentation der Ereignisse wie Patricia Alzenau das Werksgelände im Aschaffenburger Industrie- und Gewerbegebiet Damm Ost verlässt. Sie hat ihren grauen Blazer geschlossen und hält die Hände vor dem Bauch verschränkt, so als würde sie etwas darunter vor dem Herausfallen bewahren wollen. „Hatte die heute Morgen auch schon so einen großen Umfang?“ fragt der Einsatz – Detektiv mit Blick auf die Betriebspforte über Funk die Observanten der Beobachtungsgruppe. „Das ist bei ihr schwer zu sagen. Dick ist sie ja allemal, aber es ist auch sehr gut möglich, dass sie dies ausnutzt, um etwas aus dem Betrieb zu verbringen. Zumal es sich doch auch mit den Ermittlungen unserer Kollegin im Inneneinsatz decken würde!“

17:41 Uhr • Frau Alzenau erreicht ihren russischen PKW. Sie steigt, mit dem linken Arm den Bauch umklammernd, in den Wagen. Hier beugt sie sich nach unten. Aus der verdeckten Beobachtungsposition der Detektive in Aschaffenburg kann nicht zweifelsfrei erkannt werden, was sie dort genau im Auto treibt.

In detektivischer Fahrtaktik folgen die Observanten der Zielperson vom Aschaffenburger Betriebsgelände

17:43 Uhr • Gewerbe- und Industriegebiet Damm Ost von Aschaffenburg. Unter Anwendung detektivischer Fahrtaktik folgen die Observanten der Zielperson vom Betriebsgelände des Auftraggeberunternehmens in Aschaffenburg. Patricia Alzenau gelangt über den Hohenzollernring und Südring in die Würzburger Straße. Dort kommt sie auf dem Kundenparkplatz einer Supermarktkette zu halt. Neben einigen Grundnahrungsmitteln, erwirbt sie hier eine Unmenge an Süßigkeiten. Die Abwesenheit vom Zielfahrzeug Lada während des Einkaufs im Aschaffenburger Supermarkt, nutzen die erfahrenen Privatermittler, um einen Blick in das Innere des Ziel-PKW zu wagen. Frau Alzenau hat auf dem Beifahrersitz eine Reisetasche gelegt, deren Inhalt nicht einsehbar ist. Es werden Beweisfotos angefertigt. An der Kasse des Einkaufmarktes in Aschaffenburg verfolgt der verdeckt gefolgte Detektiv die Konversation zwischen der Kassiererin und Patricia A. „Wir haben Deos verschiedener Hersteller im Angebot!“ – gibt die Supermarkt-Mitarbeiterin der Kundin als Tipp mit, während die hinter Frau A. stehenden Kunden süffisant schmunzelnd die Nasen rümpfen. ZP nimmt alles ohne Kommentar mit versteinerter Miene hin.

18:05 Uhr • Aschaffenburg, Würzburger Straße. „ZP hat sich hinter dem Steuer des Ladas platziert. Sie fährt vom Areal“ – geben sich die Einsatzdetektive über ihre Funkgeräte durch. Das mobile Detektei-Einsatzteam folgt auftragsgemäß Frau Alzenau. Sie bleibt weiter auf der Staatsstraße 2312 (Würzburger Straße) stadtauswärts in östliche Richtung.

18:11 Uhr • Haibach. Der Observationsbus des Detektivunternehmens Detektiv SYSTEM Detektei ® ist bereits in Beobachtungsposition gebracht worden. Der Observant im Überwachungsbus meldet an die mobile Einsatzgruppe der Privatdetektei und Wirtschaftsdetektei, dass die Zielperson unmittelbar vor ihrem Wohnsitz in Haibach parkt. ZP hat aus dem PKW nur die im Supermarkt erworbenen Utensilien entnommen und in das Mehrfamilienhaus verbracht. Die Reisetasche steht unverändert auf dem Beifahrersitz. Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung der Detektei in Frankfurt am Main, beziehen die Beobachter ihre Bereitschaftspositionen verdeckt in Haibach. Der Spezialbus zur Beschattung des Wohnsitzes der Zielperson bleibt mit Detektivpersonal besetzt am Haus in Stellung. Das Tarnkonzept der Detektei vor Ort im Raum Aschaffenburg bewährt sich auch bei dieser Observation. Obwohl hier in Haibach jeder jeden kennt, sind die Observanten der Berufsdetektei als solche nicht wahrzunehmen. Das Know-how erfolgreicher Detektivarbeit im Inland und Ausland, fließt in jede Auftragsabwicklung der Firma Detektiv SYSTEM Detektei ® ein.

20:00 Uhr • Haibach, Unterfranken, Freistaat Bayern. Patricia Alzenau hat das Zielobjekt in Haibach nicht verlassen. Besuch haben die Detektive nicht registriert. Auf Anweisung der Einsatzzentrale wird die Beschattung weisungsgemäß für den heutigen Tag beendet. Die Privatermittler fahren zur Auswertung und Erstellung der Beobachtungsberichte in die Betriebsstätte nach Frankfurt am Main/Bürostadt Niederrad.

Detektive setzen im Raum Aschaffenburg die Observation weisungsgemäß fort

Donnerstag • Aschaffenburg und Haibach. In enger Absprache zwischen der Detektei und dem Auftraggeberunternehmen in Aschaffenburg wurde entschieden, die Observation Frau Patricia Alzenaus fortzusetzen. Die Verdachtsmomente, das die Zielperson Büroutensilien täglich aus dem Betrieb verschafft sowie außerdem eine nicht akzeptable Arbeitseinstellung an den Tag legt, erhärten sich zunehmend. Aufgrund dieser objektiven Sachlage wurde nach gemeinsamer Auswertung der Ermittlungsergebnisse in der Runde: Prokurist – Bereichsleiter – Personalleitung – Rechtsabteilung – Betriebsrat entschieden, Frau Patricia Alzenau auch am Folgetag, den Freitag, bis auf Widerruf weiter zu beobachten, um zweifelsfrei mit detektivischen Mitteln zu dokumentieren, ob und wenn ja wohin oder an wen die Verdächtige den Inhalt der Reisetasche, die sich im Verlauf der mehrtägigen Observation merklich füllt, überbringt. Der Auftrag hat damit neben arbeitsrechtlicher Relevanz auch einen Strafrechtscharakter angenommen.

Mobile Beschattung bis nach Sachsen

Freitag | 06:00 Uhr in Haibach. Detektiv SYSTEM Detektei ® meldet am Beobachtungsstandort Wohnsitz der Zielperson Frau Patricia Alzenau die volle Einsatzbereitschaft. Das mobile Observations-Team hat sich auf einen langen Tag mit Beschattung bis nach Sachsen eingestellt. Die Abläufe während einer solchen, detektivischen Operation sind komplex und sollten nur von Profis durchgeführt werden. Bei einem Kontrollgang vorbei am Zielfahrzeug Lada Priora, stellen die verdeckten Detektei-Ermittler fest, dass die Reisetasche mit noch nicht zweifelsfrei aufgeklärtem Inhalt, weiterhin auf dem Beifahrersitz abgestellt ist. Wie an den zuvor durchgeführten Beobachtungstagen auch, verlässt Frau Alzenau an diesem letzten Arbeitstag der Woche das Anwesen in Haibach bei Aschaffenburg wieder viel zu spät, um innerhalb ihrer sowieso schon großzügig bemessenen Arbeitsgleitzeit pünktlich eintreffen zu können. Und wie an den Tagen dieser Woche auch, gibt sie für die Verspätung unwahre Angaben vor. Alles nachzulesen in den akribisch erstellten Berichten der DSD Detektiv SYSTEM Detektei ® GmbH.

Aus dem Zielobjekt kommt eine Message an die Einsatzzentrale des Detektivbüros Detektiv SYSTEM Detektei ® 

11:00 Uhr • Gewerbe- und Industriegebiet Damm Ost von Aschaffenburg. Aus dem Zielobjekt kommt eine Message an die Einsatzzentrale des Detektivbüros Detektiv SYSTEM Detektei ®: „Abteilung macht heute früher Feierabend ++ die Räumlichkeiten müssen wegen Scharfschaltung der Raumüberwachung durch das Wachpersonal bis spätestens sechzehn Uhr geräumt sein ++ ZP scheut wie immer die Arbeit ++ sie hat bis jetzt bereits zweimal den Postversand- und Büromaterialraum aufgesucht ++ bin mir ziemlich sicher, dass sie mehr entnimmt als verbraucht ++ melde besondere Ereignisse bzw. Verlassen des Zielobjektes seitens der ZP ++ Ende“

Detektei-Richtmikrofon

Die Zielperson telefoniert mit einer unbekannten Quelle. (Beispielfoto) • Quellenangabe: ©de.123rf.com

15:00 Uhr • Man verabschiedet sich nach und nach in das kommende Wochenende. Patricia Alzenau ist nicht die einzige Pendlerin. Gleich zwei Kolleginnen der Abteilung für Rechnungswesen treten ebenfalls immer freitags die Heimreise nach Ostdeutschland an. Klaudia Suhl (Name v. Verf. geändert) fährt nach Thüringen und Annette Wittenberge (Name v. Verf. geändert) wird, wie jeden Freitag, bis in den Nordwesten Brandenburgs in die Prignitz pendeln, um dann am Montag schon wieder in alter Frische auf der Matte in Aschaffenburg zu stehen. „Frau Alzenau, jetzt am Ende der Woche brauchen sie ihr tägliches Zuspätkommen auch nicht mehr herauszuarbeiten versuchen“ – scherzt Herr Hösbach mit seinem wandelnden Problemfall Patricia Alzenau, wohl wissend, dass ihr womöglich in wenigen Stunden das böse Handwerk gelegt werden könnte.

Eingeschleuste Detektivin: „ZP verlässt in wenigen Minuten mit mir zusammen das Zielobjekt!“

15:33 Uhr • „ZP verlässt in wenigen Minuten mit mir zusammen das Zielobjekt“ – sendet mittels Short Message Service (SMS) die als verdeckte Privatermittlerin arbeitende Wirtschaftsdetektivin der DSD Detektiv SYSTEM Detektei ® GmbH an alle Einsatzkräfte. „Zielperson am Ausgang“ – tönt es über die Funkanlagen in den Observationsfahrzeugen der Detektivinnen und Detektive am Beobachtungsstandort Aschaffenburg. Weil P.A. morgens gänzlich ohne Reiseutensilien den Wohnsitz verließ, wurde taktisch entschieden, den Observationsbus zur relevanten Zeit am Nachmittag wieder zu aktivieren, um Frau Alzenau hier abermals in Haibach verdeckt aufnehmen zu können. Wieder hält Patricia Alzenau vor verschlossenem Jackett ihre Arme krampfhaft verschränkt, als sie das Betriebsareal in Aschaffenburg verlässt. Heute haben die Detektive für einen ihrer Ermittler eine Beobachtungsposition gewählt, die direkten Blick auf und in den Lada der Zielperson auf dem Mitarbeiterparkplatz zulässt. Und richtig, der Detektiv kann zweifelsfrei erkennen und fototechnisch dokumentieren, wie Frau Alzenau Briefbögen im Format DIN A4 unter ihrem Blazer hervorholt, um diese in die Reisetasche auf dem Beifahrersitz zu verstauen.

Die mobilen Privatermittler der Detektei folgen

15:37 Uhr • Patricia A. fährt mit ihrem Lada-Priora vom Aschaffenburger Betriebsparkplatz. Die mobilen Privatermittler der Detektei folgen verdeckt durch Aschaffenburg und entlang der St2312 nach Haibach.

15:49 Uhr • Haibach. In Haibach biegt die Zielperson in die Industriestr.-Ost ab, um dort auf das Areal einer Tankstelle zu fahren. Sie befüllt den Wagen randvoll. Danach setzt Alzenau die Fahrt zu ihrem Wohnsitz nach Haibach fort. Die Besatzung des Observationsbusses meldet über den Betriebsfunk der Detektei das Ankommen des Zielfahrzeuges am Objekt. Frau Alzenau verschwindet im Anwesen.

16:00 Uhr in Haibach. „ZP kommt mit großer Reistasche aus dem Zielobjekt“ – informiert der Beobachter im Tarnbus die Detektivkolleginnen und Detektivkollegen. Diese haben sich derweil taktisch so formiert, dass sie der ZP mit durchdachter Strategie in Richtung Autobahn folgen können. „Sie verlädt die Tasche im Kofferraum – steigt ein – startet den Wagen – wendet – und fährt die St2312 in östliche Richtung – also nicht nach Aschaffenburg sondern ortsauswärts Richtung Straßbessenbach – viel Glück Leute!“ – tönt es aus den Lautsprechern der Funksprechanlagen in den Einsatzfahrzeugen des Unternehmens Detektiv SYSTEM Detektei ®.

Detektei – Langestreckenobservation läuft

Die Auto-Detektive folgen ihrer Zielperson im weiteren Fahrtverlauf durch Straßbessenbach, Keilberg (Bessenbach) zur Autobahnanschlußstelle der BAB3 Bessenbach/Waldaschaff. „ZP fährt auf die Drei in Richtung Würzburg/Nürnberg – rechte Spur – dichter Freitagsverkehr“ – geben sich die ihr folgenden Detektive per Funk durch. Frau Alzenau fährt, beschattet von Berufsdetektiven der Detektei, entlang der Bundesautobahn 3 Weibersbrunn, Marktheidenfeld (Landkreis Main-Spessart), Wertheim (Landkreis Main-Tauber-Kreis), Helmstadt, Würzburg, Eibelstadt zum Autobahnkreuz Biebelried.

Patricia Alzenau wechselt von der Autobahn 3 auf die BAB 7 in nördliche Richtung Fulda

17:17 Uhr • Position Dreieck Würzburg – Kitzingen – Volkach

Patricia Alzenau wechselt von der Autobahn 3 auf die BAB 7 in nördliche Richtung Fulda. Geschickt, in bewährter detektivischer Observationstaktik, folgen die Einsatz-Detektive entlang Deutschlands längster Nord-Süd-Autobahn vorbei an Kürnach, Rimpar, Arnstein (Unterfranken) und Werneck zum Kreuz Schweinfurt/Werneck. Ihre detektivischen Verfolger bemerkt die Zielperson nicht. Im Verlauf hunderter Observationen im Bundesgebiet von Hamburg über Berlin bis München sowie in Europa und bei interkontinentalen Detektivoperationen, haben sich die Einsatz-Detektive umfangreiches Know-how erarbeitet, das bei jeder Beobachtung zur Anwendung kommt.

17:45 Uhr • Position Dreieck Karlstadt – Hammelburg – Gerolzhofen. „Wagen II übernimmt Kontakt – Wagen III fährt Bundesstraße 26a ab und zieht nach – ZP geht auf die BAB 70“ – tönt es über die Funkgeräte der Detektiv SYSTEM Detektei ®. Patricia Alzenau fährt mit moderater Geschwindigkeit vorbei an Schweinfurt und im weiteren Fahrtverlauf die Autobahn 70 entlang Haßfurt, Ebelsbach (Landkreis Haßberge), Bamberg, Kreuz Bamberg weiter auf der BAB 70 vorbei an Scheßlitz (Fränkische Schweiz), Stadelhofen, Thurnau und Neudrossenfeld zum Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach. Dort wechselt sie auf die Autobahn 9 in nördliche Richtung entlang Bad Berneck, Himmelkron und Münchberg (Oberfranken).

„ZP fährt ab!“

19:14 Uhr • Position Dreieck Kronach – Rehau – Marktredwitz. „ZP fährt ab“ – meldet Wagen I und setzt die Fahrt auf der A9 fort, um das Zielfahrzeug in Richtung Autohof Münchberg ausfahren zu lassen ohne zu folgen. Aus taktischen Gründen ziehen Wagen II und III nach und nehmen Patricia Alzenau mit ihrem Lada Priora auf dem Rasthofgelände im Fichtelgebirge wieder auf. Sie hat geparkt und telefoniert. Nach circa dreieinhalb Minuten Gesprächsdauer beendet sie das Telefonat. Die Zielperson steigt aus, um die Toilette des Autohofs aufzusuchen.

19:23 Uhr • Patricia A. hat sich wieder im Lada platziert. Sie fährt zurück auf die Bundesautobahn 9 zum Autobahndreieck A9/A72 Bayerisches Vogtland. Wagen I übernimmt die weitere Verfolgung des Zielwagens auf der BAB 72 vorbei an Hof (Saale). Im weiteren Verlauf der Fahrtroute überquert sie die Landesgrenze des Freistaats Bayern in den Freistaat Sachsen. Detektiv SYSTEM Detektei ® hält das Zielfahrzeug permanent unter Beobachtung. Alzenau folgt der Autobahn 72 vorbei an Oelsnitz/Vogtl. (Vogtlandkreis), Plauen, Auerbach/Vogtl., Reichenbach im Vogtland, Zwickau, Stollberg/Erzgeb. (Erzgebirgskreis) und Chemnitz.

Die mobile Detektei-Observationsgruppe folgt geschickt via Dreieck Zschopau – Meerane – Frankenberg/Sa.

20:21 Uhr • Position Dreieck Zschopau – Meerane – Frankenberg/Sa. Am Kreuz Chemnitz verlässt das Zielfahrzeug die A72. Patricia A. steuert den Lada auf die Bundesautobahn 4 Richtung Osten, Grenze Deutschland/Polen bei Görlitz. Die Fahrt verläuft durch Sachsen Nähe Flöha, Hainichen bis Nossen (Landkreis Meißen). „ZP nimmt die Ausfahrt Siebenlehn auf die B101 Richtung Freiberg (Landkreis Mittelsachsen)“ – gibt das Führungsfahrzeug an die Observationsgruppe durch. In der Ortschaft Siebenlehn bei Großschirma überquert Frau Alzenau auf der Bundesstraße 101 eine Kreuzung mit Ampelschaltung noch während der Gelbphase – Wechsel auf Rot. Ihr in diesem Moment zu folgen wäre aus detektivischer Sicht fachmännisch wenig hilfreich, denn gerade in solchen Momenten ist die Gefahr des Auffallens groß. Nachdem die Ampel wieder auf Grün geschaltet hat, nehmen die Detektive mit hoher Geschwindigkeit die weitere Verfolgung wieder auf.

Polizeikontrolle • ein mobiler Detektiv fällt zeitweilig aus

Polizeikontrolle

Ein Detektiv der mobilen Einsatzgruppe wird polizeilich gestoppt. (Beispielfoto)

20:51 Uhr • Position Dreieck Döbeln – Coswig (Sachsen) – Freiberg. Ein Streifenwagen der Polizei wird auf eines der Detektei Fahrzeuge, das mit überhöhter Geschwindigkeit dem Zielwagen durch Siebenlehn folgt, um den Sichtkontakt wieder herzustellen, aufmerksam. Der Detektiv der mobilen Einsatzgruppe wird polizeilich gestoppt – „Ich falle erst mal aus – Blau/Weiß hält mich gerade an – melde mich, wenn es bei mir weitergeht“ – setzt der Privatdetektiv die Einsatzkollegen in Kenntnis. „Die Polizei in Sachsen – guten Tag! Sie sind uns soeben durch ihre Fahrweise mit überhöhter Geschwindigkeit innerhalb einer geschlossenen Ortschaft aufgefallen – Führerschein und Fahrzeugschein bitte“ – „Guten Tag meine Herren – hier bitte sind meine Papiere sowie mein Dienstausweis“ – „Aha, Mitarbeiter des Detektivbüros Detektiv SYSTEM Detektei ®. Was machen sie hier bei uns im Freistaat?“ – „Sie haben mich so zu sagen aus einer laufenden Observation gefischt. Wir beobachten im Auftrag eines Industriebetriebes aus Unterfranken eine dringend unter Tatverdacht des Diebstahls stehende Mitarbeiterin“ – „Also, Herr Kollege, halten sie sich dennoch zukünftig bitte an die StVO – wir wollen sie nicht länger aufhalten – viel Erfolg!“ – verabschieden sich die Beamten in kulanter Manier vom Detektiv. „Bin schon wieder aus der Polizeikontrolle entlassen – wo seit ihr – erbitte Positionsangabe“ – funkt der kontrollierte Privatermittler seine mobilen Kollegen an. „Wir haben wieder Sichtkontakt. ZP setzt die Fahrt auf der S195 durch Bieberstein, Reinsberg, Dittmannsdorf und Mohorn fort. Gerade eben wechselt sie am Dresdner Golfclub auf die Bundesstraße 173“

Sichtkontakt der Detektei zur ZP • Position Herzogswalde bei Wilsdruff, Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

21:10 Uhr • Position Herzogswalde bei Wilsdruff, Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. In Herzogswalde biegt Frau Alzenau rechts ab. Die Landstraße durchquert den Golfclub Dresden. Via Pohrsdorf und dem Kurort Hartha gelangt die Zielperson in die Ortschaft Tharandt. „Achtung Zielfahrzeug hält an. ZP telefoniert. Wagen III hat Sicht – Wagen I und II haltet euch zurück“

Detektei-Observation in Sachsen

Alles verdeckt im Blick. Detektei-Observation in Sachsen. (Beispielfoto)

Vorläufige Festnahme der Zielperson

21:19 Uhr in Tharandt. „Direkt hinter ZP kommt ein silberfarbener VW Caravelle, abgedunkelte Scheiben, Kennzeichen Dresden – PW . . . zu halt – ZP steigt aus und übergibt an den Fahrer die Zieltasche vom Beifahrersitz – Zugriff! – Wir nehmen ZP und die Insassen des VW Caravelles aus Dresden auf Grundlage des Paragraphen § 127 Strafprozessordnung vorläufig fest – Wagen II ruft die örtliche Polizei zum Übergabeort“ – stimmen sich die erfahrenen Privatfahnder des Detektivunternehmens Detektiv SYSTEM Detektei ® ab. „Patricia Alzenau – sie sind vorläufig festgenommen – es besteht der dringende Tatverdacht, dass sie, wie wir als beauftragte Privatdetektive soeben beobachtet haben, über die Woche bei ihrem Aschaffenburger Arbeitgeber entwendete Bürowaren hier einem Hehler übergeben“.

Detektei-Mitarbeiter

Der silber farbene VW Caravelle im Blick der Detektei-Mitarbeiter. (Beispielfoto)

„Hast du nicht gemerkt, dass die KriPo an dir dran ist?“

Zeitgleich fahren Wagen I und Wagen II vor um dem VW Caravelle sowie dem Lada Priora die Weiterfahrt unmöglich zu machen. Im Volkswagen sitzt eine männliche Person am Steuer. Er ist allein im Fahrzeug. „Bist du blöd!“ – schreit er mit starkem sächsischem Akzent Patricia Alzenau an „Hast du nicht gemerkt, dass die KriPo an dir dran ist?“ – Die Einsatzkräfte der DSD Detektiv SYSTEM Detektei ® GmbH widersprechen nicht; geben sich aber auch nicht als Beamte aus – niemals.

21:25 Uhr • Position Tharandt bei Freital. Mit eingeschaltetem Sondersignal rasen zwei Streifenwagen der sächsischen Polizei aus dem zuständigen Revier zum Tatort nach Tharandt. Die Berufsdetektive der Detektiv SYSTEM Detektei ®, nicht selten selbst meist mit ehemaligem behördlichen Background, hatten eine vorbildliche Lagemeldung an die Kollegen der Polizei übermittelt, so dass diese nicht nur ohne Zeitverzug am Standort eintreffen, sondern auch über Sachlage im Bilde sind. „Hallo, wir kennen uns doch bereits!“ – begrüßt die Besatzung des Streifenwagens, den noch zuvor von ihnen in Siebenlehn kontrollierten Detektiv im mobilen Einsatz.

Das von der Undercover-Detektivin markierte Büromaterial überführt die Zielperson

Die Polizei inspiziert die von Patricia Alzenau an den Fahrer des Dresdner VW Caravelle übergebene Reisetasche. Tatsächlich! Der Inhalt besteht aus Büromaterial, das anhand einiger zuvor von der Undercover-Detektivin verdeckt angebrachter, winzig kleiner Markierungen, zweifelsfrei als Eigentum des Arbeitgeberbetriebes aus Aschaffenburg identifiziert werden kann. Im Verlauf der Erstvernehmung sagt der Fahrer, der das entwendete Büromaterial von Frau Alzenau entgegennahm aus, dass er seit mehr als einem Jahr immer freitags von der Zielperson gegen einen geringen Betrag die Lieferung erhält. Er selbst verkaufe die Ware in seinem Kiosk direkt in Nähe der TU Dresden in der Helmholtzstraße. „Absatz habe ich dafür immer!“

Nur ein Kommentar ist von ihr zu vernehmen: „Scheiß Kapitalismus!“

Woher er Patricia A. kenne? „Na unsere Väter waren doch früher zusammen immer in Kamenz zur flugmedizinischen Untersuchung. Aber das ist lange her – war zu DDR-Zeiten“. Patricia Alzenau äußert sich zu den Vorwürfen nicht. Nur ein Kommentar ist von ihr zu vernehmen: „Scheiß Kapitalismus“. Das geschädigte Aschaffenburger Unternehmen hat Strafanzeige gegen Frau A. gestellt. Alle an der Beobachtung beteiligten Detektivkräfte der Detektiv SYSTEM Detektei ® stehen als Gerichtszeugen zur Verfügung. Es wird außerdem ein Zivilverfahren zur Erstattung der Detekteikosten gegen Patricia Alzenau angestrebt. Sie wird „Mutti & Vati“ wohl noch brauchen.

Alle Namen und lokalen Bezüge sind so verändert, dass kein Bezug zum tatsächlichen Fall der DSD Detektiv SYSTEM Detektei ® GmbH hergestellt werden kann. Etwaige situationsbedingte Ähnlichkeiten wären daher rein zufällig.

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Frankfurter Industrie-Detektive in Aschaffenburg beauftragt • Detektei für AB
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